Die Intubationsbox – sicher intubieren in der Corona-Krise

Die Intubationsbox – sicher intubieren in der Corona-Krise

Update 21.04.2020: Zwei Boxen für das St. Elisabeth-Krankenhaus in Dorsten! Auch die Bild war dabei!

Gegen das Corona-Virus gibt es aktuell weder Impfung noch Heilmittel – deshalb ist es extrem wichtig, sich vor Ansteckungen bestmöglich zu schützen. Medizinisches Personal in Krankenhäusern ist besonders gefährdet. Mit einer Intubationsbox kann das Infektionsrisiko gesenkt werden.

Wir haben zwei Intubationsboxen aus PLEXIGLAS® an das Dorstener St. Elisabeth-Krankenhaus gespendet. Hier die Bilder von der Übergabe:

Prokurist St. Elisabeth-Krankenhaus Guido Bunten, Leitender Oberarzt der Anästhesie Dr. Ulrich Rauter, Rexin-Geschäftsführerin Melanie Schwarz und die Marketing/Unternehmenskommunikations-Leiterin Birgit Böhme-Lueg.
Prokurist St. Elisabeth-Krankenhaus Guido Bunten, Leitender Oberarzt der Anästhesie Dr. Ulrich Rauter, Rexin-Geschäftsführerin Melanie Schwarz und die Marketing/Unternehmenskommunikations-Leiterin Birgit Böhme-Lueg.
Bild-Reporter bei der Übergabe.
Bild-Reporter bei der Übergabe.
Ein erster Test der Intubationsbox an einem speziellen Dummy.
Ein erster Test der Intubationsbox an einem speziellen Dummy.

Die Hintergründe der Intubox

Die Intubationsbox wurde ursprünglich in Taiwan von Dr. Hsien Yung Lai entwickelt und ist ein einfach herzustellendes, kostengünstiges Schutzgerät für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen.

Die transparente Box wird beim Intubieren, das heißt beim Beatmen von Patienten, eingesetzt. Dabei sitzt die Box während der Intubation über Kopf und Schultern des Patienten und dient so als Schutzschild gegen Tröpfcheninfektionen. Durch zwei Aussparungen im Frontbereich kann der oder die Behandelnde in die Box greifen und so die Beatmung vornehmen.

Intubox – eine Intubationsbox zum Hygieneschutz für Krankenhäuser.

Somit sinkt das Risiko für das medizinische Personal, sich mit dem Corona-Virus und anderen Krankheitserregern zu infizieren, zumal bei einer künstlichen Beatmung per Intubation im Krankenhaus außer dem Patienten immer mehrere Personen im Behandlungsraum anwesend sind.

Intubationsbox aus Polycarbonat

Die Intubationsbox besteht aus durchsichtigem Polycarbonat, kann mit einer Bleich- oder Alkohollösung einfach sterilisiert und somit beliebig oft verwendet werden.

Wir vom Kunststoffhandel Rexin möchten in diesen Zeiten unserer gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen und nach Kräften dazu beitragen, die Corona-Krise einzudämmen. Als Spezialist für Kunststoffe waren wir von der Idee einer Intubationsbox auf Anhieb überzeugt.

Deshalb haben wir damit begonnen, Bausätze für Intubationsboxen herzustellen. Die ersten Boxen haben wir nun den beiden Bottroper Krankenhäusern zur Verfügung gestellt.

 Übergabe der Intubationsbox an das Marienhospital in Bottrop.

„Einfache Idee, große Wirkung“ – die Intubox einfach selbst herstellen

Unter dem Motto „Einfache Idee, große Wirkung“ möchten wir dazu anregen, die Idee der Intubationsbox zu verbreiten und zu teilen. Die Boxen sind mit geringem Aufwand einfach herzustellen. Auf der Seite www.intubox.de finden Sie alle wichtigen Infos zur Intubationsbox. Dort können Pläne, Anleitungen und CAD-Dateien kostenlos und zur freien Verwendung heruntergeladen werden.

Die Idee weitersagen, per Facebook oder Twitter teilen, eine Box selbst herstellen oder an ein Krankenhaus spenden: Sie können aktiv dabei mithelfen, möglichst viele Krankenhäuser mit einer Intubationsbox auszustatten. Jeder Beitrag zählt. Je mehr Firmen – etwa aus dem Bereich der Kunststoffverarbeitung – sowie engagierte Privatpersonen sich beteiligen, desto schneller können Krankenhäuser in ganz Deutschland mit der Box versorgt werden.

Im Interview mit Tobias Hauswurz von Radio Emscher Lippe schildert REXIN-Geschäftsführer Timm Schwarz die Hintergründe der Intubox:

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